Wolfgang Herdam Fotoverlag

Eisenbahnbuchverlag

Derzeit lieferbar

Paul Lauerwald

Entlang des Kyffhäusers
Die Nebenbahn Bretleben – Sondershausen

Festeinband DIN A4 hochkant, 72 Seiten, 117 Fotos (überwiegend farbig) + Gleispläne aller Bahnhöfe
EAN/ISBN 978-3-933178-44-2                      29,80 €


                       N E U  ! !


"Die 'Kyffhäuserbahn' teilte das Schicksal vieler ostdeutscher Nebenbahnen seit der Wiedervereinigung: Der Rückgang des Personen- und Güteraufkommens sowie unterlassene Instandhaltungsmaßnahmen führten im Dezember 2006 zur Einstellung des Reisezug- und damit des Gesamtverkehrs. Während für den brachliegenden Abschnitt Bretleben – Bad Frankenhausen gelegentlich über die Wiederinbetriebnahme diskutiert wird, wurde westlich davon auf der ehemaligen Bahntrasse ein Radweg angelegt.

Den Werdegang der Strecke von den ersten Planungen zum Bahnbau bis zur Stilllegung stellt der seit vielen Jahren durch Veröffentlichungen zur regionalen Eisenbahngeschichte bekannte Autor ausführlich dar – illustriert mit Fotos, Gleisplänen und Fahrplantabellen aus allen Epochen. Besondere Erwähnung verdienen hierbei die zahlreichen halbseitig wiedergegebenen Farbaufnahmen des ebenfalls als Eisenbahnfotografen bekannten Verlegers aus der ersten Hälfte der neunziger Jahre, die einigen Teilen des Buches durchaus den Charakter eines Bildbandes verleihen und neben 'Ferkeltaxen' auch die damals eingesetzten Baureihen 202 und 228 zeigen. Gesonderte Kapitel sind neben dem Fahrzeugeinsatz u. a. den Betriebsstellen und dem Bahnpostdienst gewidmet.

Da zudem der Druck der seit Jahren gewohnten hohen Qualität des Verlages entspricht, kann das Werk allen an der Eisenbahn- oder Regionalgeschichte Nordthüringens interessierten Lesern uneingeschränkt empfohlen werden."

Ralf Böttcher in der Drehscheibe 301  1/20


Thomas Franke

Eisenbahnreise durch Nordkorea

Festeinband DIN A4 quer, 94 Seiten, 144 Farbfotos + 1 Übersichtskarte + 2 Abbildungen
ISBN 978-3-933178-43-5

             

                  N E U  ! !

Kleine Nachauflage geplant !

 

"Der als 'harzlich' bekannte Fotoverlag aus Gernrode ist immer wieder für Überraschungen gut: Erregte er seinerzeit Aufsehen mit einem Bildband über eine Halligbahn (!), so ist es im Sommer 2019 eine Bahnreise durch Nordkorea, mit der Wolfgang Herdam jenseits konventioneller Eisenbahnthemen die eher gleichförmige Literaturszene am Schienenstrang aufmischt.

Was Bild- und Textautor Thomas Franke da aus der (eher unbekannten) Koreanischen Demokratischen Volksrepublik mitbrachte und in diesem Bildband vorstellt, entführt in eine eigentümliche Eisenbahnwelt, die Exotisches neben Bekanntem und anderenorts Ausgestorbenes neben Selbstgemachtem präsentiert: Man trifft auf eine völlig unerwartete Fahrzeugvielfalt aus den unterschiedlichsten Herkunftsländern. Vor den staunend geweiteten Augen des Lesers und Betrachters rollen in trautem Verein Lokomotiven und Wagen aus der alten UdSSR, der vormaligen CSSR, der einstigen DDR, aus dem Deutschland der 1990er-Jahre, aus der Schweiz, der Volksrepublik China und Japan vorüber – oft liebevoll gepflegt, manchmal merkwürdig patiniert, immer aber überraschend. Da rumpeln elektrische Schmalspurbahnen über feldbahnähnliche Gleise, die ausschauen, als habe man sie in der einstigen DDR von einer Pioniereisenbahn bezogen, um flugs gravierende Nahverkehrsprobleme in einem Land zu lösen, dass längst moderne Tatra-Straßenbahnen kennt.
Und die Menschen, die mit alldem reisen? Es spricht unbedingt für den Bild- und Textautor dieses in jeder Hinsicht exzellenten Bildbands, wenn er von ihren offensichtlichen Gefühlen berichtet: 'Sie reichten von ängstlich, erstaunt, überrascht, neugierig, begeistert bis ignorierend.' Den fotografischen Beweis bleibt Thomas Franke ebensowenig schuldig wie das warmherzige Fazit seiner spannenden Exkursion durch Nordkorea – für ihn ein 'interessantes, schönes Land mit ganz normalen Menschen'."

Franz Rittig in der MIBA 11/2019

 

Wolfgang Fiegenbaum/Ingo Hütter

SCHWERE BROCKEN
Regelspurige E-Tenderlokomotiven Band 3

Festeinband DIN A4 hochkant, 440 Seiten, 30 Farbbilder, über 600 SW Fotos und Abbildungen
ISBN 978-3-933178-41-1                                      64,00 €

"Nicht nur von Experten seit langem mit einiger Spannung erwartet, erschien soeben der nunmehr dritte Band der opulenten Herdam-Buchreihe: kompetent verfasst, voluminös in Substanz und Erscheinung, technikhistorisch detailliert wie immer und vom Verleger in adäquat klassischem Stil gestaltet. Dem Buch liegt didaktisch die eindeutige Erkenntnis zugrunde, dass E-Kuppler eine deutsche Spezialität sind. 
Den eher besonderen, doch logisch nachvollziehbaren Gliederungsprinzipien dieser (bisher) als Trilogie gedachten Edition folgend, macht der Band 3 mit dem Kapitel 10 auf, in dem es um die 163 sächsischen XI HT-Lokomotiven der späteren Reichsbahn-Baureihen 9419 und 9420 von Hartmann geht. Damit steht eine Maschine im Blickfeld, die als zweithäufigste E-Tenderlok-Bauart der Welt eine ausführliche, detaillierte Beschreibung rechtfertigt und so ein spannendes Kapitel ergab.
Der unverwüstlichen Sächsin folgen Lokomotiven der Firmen Hohenzollern, Krauss-Maffei, Grafenstaden und Borsig. Zusammen mit den Hartmann-Maschinen lieferten sie von 1905 bis 1944 insgesamt 239 E-Kuppler. Als weiteres Mitglied dieser Bauartgruppe gilt die pfälzische T 5 (DRG-Baureihe 940). Grafenstaden stellte überdies den Reichseisenbahnen Elsaß-Lothringens und der Königlich Preußischen Eisenbahnverwaltung die bewährten Bauarten T 16 und T 16.1 zur Verfügung. Von ihnen gelangte noch eine ganze Reihe zu Reichs- und Bundesbahn. Die 23 Hohenzollern-Loks liefen für acht Industriebahnen, die Niederländischen Staatsbahnen und die altehrwürdigen Köln-Bonner Eisenbahnen (KBE). An die zwar durchgenormten, doch anpassungs-fähigen ELNA-Lokomotiven erinnerten die wuchtigen Krauss-Fünfkuppler der Kleinbahn Kassel–Naumburg, von denen noch heute eine Lokomotive einsatzfähig ist. Die Traditionsfirma Borsig steuerte vier E-Kuppler für eine oberschlesische Sandbahn und für Frankreich bei.
Auch die neueste Herdam-Publikation glänzt wieder durch eine Autorenkompetenz, die an den Rand des technikhistorisch Darstellbaren führt und (so gesehen) kaum noch etwas offen lässt. Doch anders als einst gewollt, wird es nicht das letzte 'E-Kuppler-Buch' bleiben, denn die Autoren wissen neuerdings von sächsischen XI HT in Nishni Tagil (Asien) und Rumänien. Band 4 lässt grüßen." 
                                                                                   Franz Rittig in der MIBA 03/2019



Helmut Neumann

Dampf, Dampf, Dampf !


Festeinband 17 x 23,5 cm hochkant, 124 Seiten,
durchgängig vierfarbig, diverse Zeichnungen und
Abbildungen
ISBN 978-3-933178-42-8                                     26,00 €

"Am Anfang steht ein Wunsch: Helmut Neumann möchte einen Schlusspunkt hinter seine bisherigen Veröffentlichungen bei Herdam setzen. Sagt er. Wirklich? Man mag es kaum glauben, doch ein Exkurs in den wieder fesselnden, brillant vermittelten Inhalt verdeutlicht, dass es der Dampflokdozent aus Güstrow diesmal ernst meint. Mindestens ebenso ernst nahm er mit und in diesem Werk, was seine dankbaren Schüler erbaten: ein Lehrpaket mit sorgsam ausgewählten Themen aus der Dampfloktechnik, wie sie gerade für Lokführer-Anwärter evident und valent, mithin sachlich wichtig und persönlich wertvoll wären. Es spricht nicht gegen den versierten Fachpädagogen eines hochspezialisierten Lehrgegenstands, dass er dem Wollen seiner Schüler zwar getreulich nachkommt – Berufsethos par excellence – aber mitnichten ein Lehrbuch schrieb. Denn mit den Themen, die von Schwerpunkten eines sachgemäßen Bedienens von Kesseln über Heusinger-
Steuerungen bis zu Grundsätzen wirtschaftlicher Fahrweise reichen,
spricht der Autor auch fachlich unvorbelastete Leser freundlich an. Soll heißen: Den Neumann versteht jeder! Da dies auch mit Humor geschieht und sich am Ende gar mit dem Gedicht eines Lokheizers (!) vervollkommnet, ist lehrreiches wie kurzweiliges Lesevergnügen ganz sicher."

Franz Rittig in der MIBA 02/2019




Wolfgang Herdam

Köln-Bonner Eisenbahnen
Erinnerungen an die Rheinuferbahn

Festeinband DIN A4 quer,
136 Seiten, 270 Fotos und Abbildungen
ISBN 978-3-933178-39-8

39,80 €


Vor 25 Jahren wurde die Aktiengesellschaft der Köln-Bonner Eisenbahnen aus dem Handelsregister gelöscht – Anlass genug, um mit dem vorliegenden Bildband an den Mythos Rheinuferbahn zu erinnern. Gleich zweimal rückte diese Bahn in den Fokus: Eröffnet im Jahre 1906, war die Rheinuferbahn die erste elektrische Vollbahn mit planmäßigem Personenverkehr und zog Elektro- und Eisenbahningenieure aus aller Welt an den Rhein.
1960 begeisterte die Rheinuferbahn erneut die Eisenbahnfachwelt mit dem ersten Triebwagen in Aluminium-Ganzbauweise, den die KBE in Zusammenarbeit mit der heimischen Industrie und der Firma Siemens in der zweiten Hälfte der 1950er Jahre entwickelt hatte. Er gilt als der Urahn heutiger Triebwagen – bis hin zum ICE!
Steigen Sie ein in eine facettenreiche Reise von den Anfangsjahren der Rheinuferbahn bis zur letzten Fahrt am 11. August 1978!


"Der neu erschienene Bildband zeigt in zahlreichen Schwarz-Weiß-Fotos, Ansichtskarten und Farbfotos die wechselvolle Geschichte der Rheinuferbahn von der ersten elektrischen Stadtschnellbahn bis zu ihrer Ablösung durch die Stadtbahnlinie 16 der heutigen KVB im Jahre 1978.
Das Buch kommt ohne weitere Kapiteltexte aus, da die wichtigsten Anhaltspunkte der Geschichte der Rheinuferbahn in den ausführlichen Bildunterschriften zu finden sind. Der Leser wird an die schöne alte Zeit der Köln-Bonner Eisenbahn erinnert, welche in der Fachwelt, bei Eisenbahnfreunden und auch bei ihren Fahrgästen ein hohes Ansehen besaß.

Der Rezensent hat sehr viel Zeit mit dem Buch verbracht, weil man sich an den zahlreichen Aufnahmen kaum satt sehen kann.

Der Bildband ist für jeden Eisenbahnfreund der Region und für Freunde von Stadtschnellbahnen ein Muss. Man kann nur hoffen, dass die weiteren zwei bis drei angekündigten Bände über die übrigen Strecken der Köln-Bonner Eisenbahn nicht lange auf sich warten lassen. Das Interesse des Rezensenten ist schon einmal geweckt."

Mario Henke im Lok Report 12/2017


Band 5

Helmut Neumann

Noch keine Ruhe im Feuer !

Festeinband 17 x 23,5 cm hochkant, 116 Seiten, 63 Fotos  und Zeichnungen
ISBN 978-3-933178-40-4

22,80 €

"Nach 'der Trilogie vierter Teil' folgt Band 5. Helmut Neumann ist ein sehr guter Pädagoge, und damit auch ein guter Zuhörer. Er geht auf seine Rezipienten ein: das sowohl mit dem Wunsch, zahlreiche seiner dargebotenen, zu Erkenntnissen führender Erlebnisse durch 'geduldiges Papier' für die Zukunft zu erhalten als auch die zahlreichen Reaktionen auf die ersten vier Bände zu verarbeiten, u.a. mit einem Foto von Alfons Soppa!

So gibt es wieder kurzweilig Dargebotenes mit sehr nachdenklich ('Herberts-Ruh') oder auch beinahe Angst machendem ('Auf Biegen und Brechen') oder spaßigem ('Pfundskerl Eitel Christel') Inhalt.

Die Aufbereitung des Stoffes erfolgte in bekannter Art und Weise, Bilder Zeichnungen und auch die nun nicht mehr farblich abgesetzten 'technischen' Seiten zeigen in jedem Fall, dass Helmut Neumann immer Wert auf die Zusammenarbeit mit den Kollegen in seinem Umfeld legte. Vielleicht ist es dieser Geist, der die Buchreihe nach Ansicht des Rezensenten angenehm von anderen Schilderungen der Lokmänner abhebt."

Klaus Habermann in Drehscheibe 8/2017

 


Lok im Rhein

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Uwe Breitmeier / Bernhard Forkmann
Volker Jenderny / Horst Müller

Lok im Rhein

Festeinband DIN A4 hochkant,
60 Seiten, 58 Fotos und Abbildungen
ISBN 978-3-933178-38-1    19,80 €

Die „älteste“ Lok Deutschlands, wo steht sie? Noch liegt sie, begraben vor über 160 Jahren unter mehreren Metern Kies im alten Rheinbett, bei Germersheim und wartet darauf, aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt zu werden. Sie nach so langer Zeit überhaupt wiederzufinden, war ein spannungsreiches Abenteuer für passionierte Schatzsucher. Und es brauchte mehr als zwei Jahrzehnte intensiven Quellenstudiums, um eine tragfähige Schatzkarte zu entwickeln. Parallel dazu wurden es 14 geophysikalische Messexkursionen, um schließlich einen gültigen „geomagnetischen Fußabdruck“ der Keßler-Lok 205 einzufangen. Viele Fragen drängten sich auf:
Wie hat sich der Schiffsunfall auf dem Rhein im Jahre 1852 mit der Lok an Bord zugetragen? Wie findet man ein im Untergrund verborgenes eisernes Objekt von 20 Tonnen? Wo genau liegt die Fundstelle? Wem gehört diese Lok heute? Wann und wie wird die Lok gehoben? Wo soll sie zukünftig ausgestellt werden? Eines ist sicher: Die Keßler-Lok 205 ist kein Phantom, sondern ein hochinteressanter Kulturschatz, den es jetzt nach seiner Wiederentdeckung endlich zu bergen lohnt.


„ … Das Buch beschreibt die akribische, nahezu detektivische Recherche des Lokführers Horst Müller, seine geduldige Arbeit in den Archiven. Alte Dokumente werden gezeigt, und der Leser kann nachvollziehen, wie die modernen Schatzsucher zu ihrer fundierten Schatzkarte gelangten. Eng mit dem kartographischen Wissen verknüpft erfolgten die geophysikalischen Erkundungsmessungen durch Prof. Dr. Forkmann. Dem Leser wird mit anschaulichen Datenbeispielen das geophysikalische „Einkreisen“ des Suchobjekts erläutert. Magnetik, Georadar und moderne Lot- und Positionierungsverfahren kamen zum Einsatz. Schließlich wurde die jahrzehntelange Suche durch das Auffinden einer gemäß den Suchkriterien und den geophysikalischen Modellierungs-ergebnissen passenden magnetischen Anomalie belohnt. ...“

Andreas & Susanne Kathage im Georeport der Fachzeitschrift GMIT68 (Juni 2017)

 

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Wolfgang Fiegenbaum/Ingo Hütter

SCHWERE BROCKEN Band 1

Regelspurige E-Tenderlokomotiven
Festeinband DIN A4 hochkant, 416 Seiten, 29 Farb-, über 650 SW-Abbildungen
ISBN 978-3-933178-29-9                           58,00 €

„... Die Buchkonzeption ist bestechend – im Gegensatz zu klassischen Baureihenbänden wird hier Dampflokgeschichte quer beschrieben. Die Buchreihe gliedert nach Herstellern, deren Unternehmensgeschichte und jeweiligen Produktionsschwerpunkten, die in einem einleitenden Kapitel vorgestellt werden. Es folgen die einzelnen Et-Bauarten (einschließlich Lieferlisten), deren technische Besonderheiten im Einzelfall ausführlich in Wort und Bild dokumentiert werden. Der zweite Teil jeder Bauart-Beschreibung befasst sich mit den Einsatzbedingungen – bei Staatsbahn-Lokomotiven naturgemäß anders gegliedert als bei Rangierlokomotiven großer Industriebetriebe. Bei letzteren entwerfen die Autoren ein faktenreiches Unternehmensporträt, in dessen Mittelpunkt stets die schweren Brocken selber stehen. Dabei zeigen allein schon die umfangreichen Literaturlisten am Schluss jedes Kapitels die Ernsthaftigkeit der Recherche, so dass jedes dieser Kapitel ein äußerst informativer un zugleich abwechslungsreicher Lesegenuss ist.
Im vorliegenden ersten Band werden in 36 Kapiteln die Produkte von Esslingen, Cockerill, StEG, Henschel, Vulcan und Hanomag vorgestellt: Staatsbahn-Baureihen wie 82, 94.5-17 und 97.5 ebenso wie Lokomotivtpen für Zechen-, Hafen- und Industriebahnen (z.B. die E-Kuppler ‚Gelsenkirchen‘ und ‚Bochum‘) und für Privatbahnen, u.a. die GMHE, Hzl, PIE, WN und WLE. ...“

Dr. Rolf Löttgers im eisenbahn magazin 6/2013


Buchvorstellung
Schwere Brocken Band 1



v.l.n.r.
Dr. Alfred Gottwaldt,
Ingo Hütter,
Prof. Dr. Wolfgang Fiegenbaum,
Wolfgang Herdam


Wolfgang Fiegenbaum/Ingo Hütter

SCHWERE BROCKEN Band 2

Regelspurige E-Tenderlokomotiven
Festeinband DIN A4 hochkant, 488 Seiten, 31 Farb-, über 650 SW-Abbildungen
ISBN 978-3-933178-36-7                                    64,00 €

„[...] Im sachlogischen Kontext mit dem Band 1 der ‚Schweren Brocken‘ beginnt das Werk mit einem neunten Kapitel. Die in der Branche als äußerst kundig namhaften Autoren lassen zunächst die BMAG als Geburts- und Fertigungsstätte der E-Kuppler Revue passieren, um präzise auf die Wildauer Bauarten einzugehen. Es folgen breit angelegte Darstellungen über den Betriebseinsatz, die es in dieser informativen Wucht und Formatierung sicher noch nicht gab. Dabei erfährt der Leser dass sich T16 und T16.1 von 1905 bis zum Ende der Dampflokzeit bei nicht weniger als 14 Staats-, zehn Privat und rund 100 Industriebahnen in Europa und Asien (!) bewährten - nicht nur als ‚Rangierböcke‘, sondern auch im Steilstreckendienst auf ehemaligen Zahnradbahnen, als Zuglokomotiven auf großen Werkbahnnetzen und vereinzelt sogar in der Tabak- und Computerindustrie.
Nach Kenntnis des Rezensenten enthält dieses außergewöhnliche Baureihenbuch mit seiner eigenwilligen, jedoch überzeugenden Struktur als erstes Werk dieser Art sogar die Gleis- und Streckenpläne jener Orte und Regionen, in denen die beschriebenen Lokomotiven zum Alltag gehörten.
Fazit: Wer dieses Werk mit einer alternativen Baureihengeschichte ‚toppen‘ möchte, dürfte es wahrlich nicht ganz leicht haben.“

Dr. Franz Rittig in der MIBA 3/2016

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Wolfgang Herdam

Eisenbahnen zwischen Rhein, Maas und Mosel

Festeinband DIN A4 quer, 192 Seiten, 235 überwiegend ganzseitige Farbfotografien von der DB, SNCB, CFL, SNCF, KBE, RBW u.a.
ISBN 978-3-933178-33-6    49,00 €

Nur noch wenige Exemplare !

„[...] Wer in diesem Kontext nicht nur nach den Magistralen, sondern auch den zahlreichen Nebenbahnen sucht, die es im beschriebenen Raum damals noch gab, wird sich ob einer solchen  ‚Nagelprobe‘ nicht enttäuscht sehen, bietet der Bildband doch eine unglaubliche Fülle an Motiven  längst verschwundener Sekundärlinien mit idyllischer, ja romantischer Ausstrahlung. Bisweilen will es scheinen, als habe der Fotograf seine Bildinhalte nach den Wünschen motivsuchender Modellbahner inszeniert!
Zusammen mit den Fotos von dicht befahrenen Hauptstrecken summiert sich gegen Ende des furiosen Bildbands eine unglaubliche Vielfalt unterschiedlichster Eisenbahnfahrzeuge, wie sie so nur rund um Luxemburg anzutreffen war. Begegnet man anfänglich den an Grubenelloks erinnernden CFL-Maschinen 3608 und 3617, so rollen wenige Seiten weiter die weinroten DB-Schienenbusse ins Bild, unmittelbar gefolgt von der eleganten Mehrsystemlok 181 210 und (welch Kontrast) der kleinen O & K-Diesellok D 2 der Brohltalbahn vor herbstlich bunter Kulisse. Wenn sich dann zu den pittoresken SNCF-Triebwagen der X-39-Reihe auch noch die Klassiker aus dem ‚Kartoffelkäfer-Schwarm‘ der CFL hinzugesellen, dann ist der wohl eher lobende denn fragende Satz berechtigt: Herz, was willst Du mehr?“

Dr. Franz Rittig in der MIBA 11/2015

 

Paul Lauerwald

Halle - Kasseler Eisenbahn

Festeinband DIN A4 hochkant,
160 Seiten, 196 Fotos, davon 66 in Farbe, 44 Dokumente sowie exakte Gleispläne der wichtigsten Bahnhöfe
ISBN 978-3-933178-35-0                                       36,00 €

„Die deutsche Teilung 1945 brachte auch die Kappung der Kasseler Bahn mit sich, zwischen Arenshausen und Eichenberg wurde die Strecke am 24. Juli 1945 unterbrochen. Die Wiedereröffnung der Gesamtstrecke wurde in der Folgezeit interessanterweise immer wieder von den Verantwortlichen in der sowjetischen Besatzungszone gefordert, von britischer und amerikanischer Seite jedoch ebenso oft abgelehnt. So dauerte es bis zur Wiedervereinigung, bis die Züge wieder durchgängig von Halle nach Kassel verkehren konnten. Die Strecke war die erste, bei der der Lückenschluss realisiert wurde.
Fakten- und bildreich zeichnet Lauerwald ein Portrait dieser Strecke, das nicht nur ihre frühe und jüngere Geschichte und Gegenwart, sondern auch einen Ausblick in die Zukunft der Kasseler Bahn als Bestandteil des Transeuropäischen Eisenbahnnetzes bietet. Gelungen auch das Kapitel zum Bahnpostdienst, das durchaus nicht jedes Streckenbuch zu bieten hat. Die wichtigsten Bahnhöfe sind außerdem mit Fotos und detaillierten originalen Gleisplänen dokumentiert.“

Mario Schulze im Schienenbus 4·2015


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Paul Lauerwald

Die Hauptbahn Nordhausen - Erfurt

Festeinband DIN A4 hochkant, 88 Seiten, 101 Fotos, überw. in Farbe, exakte Gleispläne etc.
ISBN 978-3-933178-26-8                                       29,80 €

Nur noch wenige Exemplare !

„Die Zusammenarbeit von Paul Lauerwald (Autor) und Wolfgang Herdam (Verleger) ist seit Jahren ein Garant für ansprechende Eisenbahnliteratur.
Diese Erwartungshaltung, die der Rezensent auch deren neuester Veröf­fentlichung entgegenbrachte, wurde nicht enttäuscht.  .... Die Geschichte der Strecke wird - von der Planung bis zu den für die kommenden Jahre vorgesehenen Ausbau­vorhaben - ausführlich beschrieben. Hierbei wird auch auf den Triebfahrzeugeinsatz, die Verwaltungsgeschich­te, Unfälle sowie die Bahnpostbeförderung in angemessener Weise eingegangen. Sämtliche Bahnhöfe werden anhand von Gleisplänen vorgstellt. Illustriert wird der Text zudem u.a. durch Karten und Fahrplanauszüge sowie 101 bislang kaum bekannte Fotos aus allen Epochen. Historische Ansichtskarten aus den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg sind ebenso zu finden wie ansprechende Farbaufnahmen des auch als Eisenbahnfotografen bekannten Verlegers aus der Nachwendezeit.
Wer die älteren Veröffentlichungen des Duos Herdam / Lauerwald schätzt und sich für die thüringische Eisen­bahngeschichte interessiert, wird an dieser Neuerscheinung ebenfalls Gefallen finden!“

Ralf Böttcher in der drehscheibe



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Wolfgang Herdam

Mit der Harzbahn durch das Selketal

Festeinband 21,5 x 20,5 cm, 80 Seiten, 80 Farbfotografien  ISBN 978-3-933178-19-3

19,80 €

Nur noch wenige Exemplare !