Wolfgang Herdam Fotoverlag

Eisenbahnbuchverlag

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Wolfgang Herdam / Hans-Peter Arenz

Köln-Bonner Eisenbahnen
Erinnerungen an die Querbahn Brühl – Wesseling und den Rheinhafen Wesseling/Godorf

Festeinband DIN A4 quer,
176 Seiten, 450 Fotos und Abbildungen
EAN / ISBN 978-3-933178-47-3     49,80 €

N E U !


"Bei Herdam ist nun Band 3 der Erinnerungen an die Köln-Bonner Eisenbahnen erschienen. Wie schon beim Band über die Schwarze Bahn zeichnet neben dem Verleger auch Hans-Peter Arenz, bekannt als Archivar des Betriebes und ehemaliger Herausgeber der Zeitschriften „Silberpfeil“ und des „Köln-Bonner Verkehrsmagazin“ als Autor verantwortlich. Daneben haben wieder zahlreiche Verkehrsfreunde und ehemalige KBE-Mitarbeiter aus ihren Sammlungen Bildmaterial und Informationen bereitgestellt.
Bei den Strecken der KBE stand die nur etwa acht Kilometer lange Querbahn immer im Schatten der sie miteinander verbindenden Rheinufer- und Vorgebirgsbahn, in ihrer Bedeutung vor allem für den Güterverkehr kann man sie aber als Herzstück des Netzes bezeichnen, während der Personenverkehr hauptsächlich für den Berufsverkehr wichtig war und erst nach Einführung des elektrischen Betriebes im Jahre 1951 stärker zunahm. Mit den Leistungen auf den beiden Hauptstrecken konnte sie aber nicht konkurrieren. Stets wurde hier überwiegend das älteste Wagenmaterial eingesetzt und der Personenverkehr bereits 1981 auch an Werktagen auf Busbetrieb umgestellt, während an Sonntagen bereits ab 1958 nur Busse fuhren. Dennoch wurde die Strecke bis zur Umstellung der Vorgebirgsbahn auf Stadtbahnbetrieb 1986 zur Anbindung des Betriebswerkes in Wesseling von Triebwagen befahren. Daran hat sich auch mit Stadtbahnwagen bis heute nichts geändert und wer die Uhrzeiten kennt, kann zwischen Vochem bzw. Brühl und Wesseling oder umgekehrt dort auch mitfahren.
Kurz nach der Jahrhundertwende erbaut und zeitgleich mit dem Rheinhafen Wesseling-Godorf 1901 eröffnet, diente die Querbahn zunächst Verbindung zwischen den Kohlegruben und dem Hafen, wo die Verladung auf Schiffe erfolgte. Da die Vorgebirgsbahn zunächst schmalspurig war, gab es bis in den Ersten Weltkrieg hinein ein Dreischienengleis zwischen Vochem und Rheinhafen. Auch der Personenverkehr wurde bis 1918 auf Meterspur betrieben. Mit Ausbau der petrochemischen Industrie im Zweiten Weltkrieg erfuhr die Querbahn einen unheimlichen Aufschwung, wurde durchgehend zweigleisig ausgebaut und erhielt für den Personenverkehr zwei Verbindungsbögen nach Wesseling an der Rheinuferbahn und Brühl-Nord an der Vorgebirgsbahn, der dann zwischen Wesseling-Süd und Brühl-Mitte gefahren wurde. Ab 1951 lief er elektrisch.
Wie auch die beiden zuvor erschienenen Bände ist das Buch übersichtlich in Kapitel gegliedert wobei sich drei mit dem eigentlichen Zugverkehr auf der Querbahn bis 1945, von 1945 bis 1969 und ab den 1970er Jahren bis zum Ende des Bahnbetriebes als KBE befassen. Daneben werden die Bahnmeisterei Wesseling und die Betriebswerke Wesseling (Personenverkehr) und Vochem (Güterverkehr) besucht. Ein längeres Kapitel ist dem Rheinhafen Wesseling-Godorf gewidmet und zeigt den Bahnbetrieb und die Verladung zwischen Zug und Schiff. Auch daran, dass die KBE zur Verschönerung ihrer Bahnhöfe eine eigene Gärtnerei und eine Baumschule betrieb, erinnert das Buch. Einige an der Strecke liegende Firmen mit Gleisanschluss, zum Teil mit eigenen Lokomotiven, werden ebenfalls erwähnt und im Bild gezeigt. Auch den Aktivitäten der Eisenbahnfreunde, die mit Museum und Fahrzeugsammlung die Erinnerung an das Unternehmen wachhalten, werden einige Seiten am Schluss des Buches gewidmet.
Der Schwerpunkt der Veröffentlichung liegt wieder auf den Illustrationen verschiedener Formate bis hin zu ganzseitig in Schwarz-weiß und in Farbe. Hier offenbaren sich wieder wahre Bildschätze, welche nicht nur den reinen Bahnbetrieb und seine Fahrzeuge zeigen, sondern dem Unternehmen KBE und seinen Mitarbeitern wieder ein würdiges Denkmal setzen. Dort wurde auch immer Wert darauf gelegt, die Betriebsabwicklung und Verbesserungen für deren Vereinfachung in Bildern zu dokumentieren. Die Profiaufnahmen zeigen den Betrieb nicht nur von außen, sondern auch in seinem Inneren. Aber das übrige Bildmaterial, welches bis in die Anfänge der Querbahn zurückreicht, wurde sorgfältig ausgewählt und vermag durch die Motivqualität zu überzeugen. Die kommentierenden Bildunterschriften sind sehr detailliert und liefern manche Details zum Gezeigten. Eingestreute Gleis- und Fahrpläne sowie Abbildung von Fahrkarten sorgen für Auflockerung. Die Qualität von Layout und Druck ist wieder ausgezeichnet.
Freunde der KBE werden um die Anschaffung auch dieses Buches nicht herumkommen, sie erhalten wieder eine Veröffentlichung mit einem stimmigen Verhältnis von Preis und Leistung und eine wunderschöne Erinnerung an diesen Betrieb. Band 4 wird sich zum Abschluss dieser Buchreihe noch mit der Vorgebirgsbahn befassen. Warten wir mit Spannung und Vorfreude darauf!"

Axel Reuther in DSO


Wolfgang Herdam / Hans-Peter Arenz

Köln-Bonner Eisenbahnen
Erinnerungen an die Schwarze Bahn nach Berrenrath, die Dienststellen in Kendenich und Brühl-Vochem

Festeinband DIN A4 quer,
116 Seiten, 247 Fotos und Abbildungen
ISBN 978-3-933178-45-9            39,80 €

"Nach der Rheinuferbahn liegt nun als zweiter Band in einer auf vier Bände angelegten Buchreihe über die Köln-Bonner Eisenbahnen das Schwerpunktthema "Schwarze Bahn" vor. Selbige nahm im Netz der KBE eine Sonderstellung ein, nicht nur wegen der Streckenführung von Köln-Sülz über Hermülheim und dann steigungsreich hinauf in die Ville nach Berrenrath, sondern auch wegen ihres Charakters als (zunächst) nicht elektrifizerte Anschluss- und Klüttenbahn. Damit unterschied sie sich grundlegend vom Glanz der Schnellzüge und Silberpfeile am Rheinuferbahn, aber auch von der Vorgebirgsbahn, denn der Güterverkehr stand hier im Vordergrund. Hinzu kam jedoch ein starker BVerufsberkehr, der im Gegensatz zu den anderen Strecken der KBE ohne Fahrdraht, also mit Dampf- und Dieseltraktion abgewickelt wurde und sich noch bis 1968 hielt.
Das Buch zeichnet die Geschichte dieser Bahn detailliert nach, es lebt von einer Vielzahl hochkarätiger, ausgezeichnet wiedergegebener Fotos voller Atmosphäre. Denn gerade die Details, die das zeittyypische kolorit ausmachen, bergen den besonderen Reiz der Szenerie, die von rauchenden Industrie- und Dampflokschloten geprägt ist (wobei manche Motive etwas dunkel erscheinen).
Das gelungene Layout lädt zum Betrachten ein, und rare Farbfotos aus späten Tagen der Dampf- und frühen der Dieselzeit bergen zusätzlichen Genuss. Verschiedene Luftaufnahmen verdeutlichen die Dimensionen der Industrielandschaft, aber auch des Kölner Stadtfeldes mit einer Vielzahl von Schienensträngen der KBE und die abzweigenden Gleisanschlüsse. Neben den schwer arbeitenden Dampflokomotiven vor ebenso schweren Güterzügen sind es die langen Personenzüge mit Alt- und Neubaufahrzeugen, die die "Schwarze Bahn" besonders eindrucksvoll erscheinen lassen.
Eine fiktive Fahrt auf der Strecke versetzt den Leser und Betrachter in einen solchen Zug und lädt zur Mitfahrt vor dem geistigen Auge ein. Zunächst überrascht es etwas, dass das Buch ohne jeden Fließtext auskommt - die auführlichen und informativen Bildtexte übernehmen seine Aufgabe. Neben Ausflügen auf die parallel führende Villebahn schließt sich nach 90 Seiten ein Blick auf das Bw Brühl-Vochem zur Dampfzeit sowie auf die in Brühl zur DB übergehenden Güterzüge an, letztere bis 1975 ebenfalls noch unter Dampf stehend. Dies wird ebenfalls in schönen Ansichten dokumentiert. Weitere Aspekte sind der Güterbahnhof Kendenich mit seinem enormen Betrieb, durchgeführt von Dampf- und Dieselmaschinen der KBE sowie Dampf und Elloks der Villebahn, ferner der Blick auf die dortigen Dienststellen und nicht zuletzt das hier tätige Personal der KBE. Gespannt sein darf man auf die ausstehenden Folgebände, die sich der Querbahn, dem Geschehen im Godorfer Rheinhafen und der Vorgebirgsbahn widmen werden."

Volkhard Stern in Die Museums-Eisenbahn 2/2022

 

Inhaltsverzeichnis Schwarze Bahn

Leseprobe


Wolfgang Herdam

Köln-Bonner Eisenbahnen
Erinnerungen an die Rheinuferbahn

Festeinband DIN A4 quer,
136 Seiten, 270 Fotos und Abbildungen
ISBN 978-3-933178-39-8         39,80 €

Leseprobe

Vor 25 Jahren wurde die Aktiengesellschaft der Köln-Bonner Eisenbahnen aus dem Handelsregister gelöscht – Anlass genug, um mit dem vorliegenden Bildband an den Mythos Rheinuferbahn zu erinnern. Gleich zweimal rückte diese Bahn in den Fokus: Eröffnet im Jahre 1906, war die Rheinuferbahn die erste elektrische Vollbahn mit planmäßigem Personenverkehr und zog Elektro- und Eisenbahningenieure aus aller Welt an den Rhein.
1960 begeisterte die Rheinuferbahn erneut die Eisenbahnfachwelt mit dem ersten Triebwagen in Aluminium-Ganzbauweise, den die KBE in Zusammenarbeit mit der heimischen Industrie und der Firma Siemens in der zweiten Hälfte der 1950er Jahre entwickelt hatte. Er gilt als der Urahn heutiger Triebwagen – bis hin zum ICE!
Steigen Sie ein in eine facettenreiche Reise von den Anfangsjahren der Rheinuferbahn bis zur letzten Fahrt am 11. August 1978!

Fernsehbeitrag zum Buch: WDR - Lokalzeiten Köln und Bonn vom 2. Mai 2018


"Der neu erschienene Bildband zeigt in zahlreichen Schwarz-Weiß-Fotos, Ansichtskarten und Farbfotos die wechselvolle Geschichte der Rheinuferbahn von der ersten elektrischen Stadtschnellbahn bis zu ihrer Ablösung durch die Stadtbahnlinie 16 der heutigen KVB im Jahre 1978.
Das Buch kommt ohne weitere Kapiteltexte aus, da die wichtigsten Anhaltspunkte der Geschichte der Rheinuferbahn in den ausführlichen Bildunterschriften zu finden sind. Der Leser wird an die schöne alte Zeit der Köln-Bonner Eisenbahn erinnert, welche in der Fachwelt, bei Eisenbahnfreunden und auch bei ihren Fahrgästen ein hohes Ansehen besaß.
Der Rezensent hat sehr viel Zeit mit dem Buch verbracht, weil man sich an den zahlreichen Aufnahmen kaum satt sehen kann.
Der Bildband ist für jeden Eisenbahnfreund der Region und für Freunde von Stadtschnellbahnen ein Muss. Man kann nur hoffen, dass die weiteren zwei bis drei angekündigten Bände über die übrigen Strecken der Köln-Bonner Eisenbahn nicht lange auf sich warten lassen. Das Interesse des Rezensenten ist schon einmal geweckt."

Mario Henke im Lok Report 12/2017



Paul Lauerwald

Entlang des Kyffhäusers
Die Nebenbahn Bretleben – Sondershausen

Festeinband DIN A4 hochkant, 72 Seiten, 117 Fotos (überwiegend farbig) + Gleispläne aller Bahnhöfe
EAN/ISBN 978-3-933178-44-2                      29,80 €

Leseprobe

"Die 'Kyffhäuserbahn' teilte das Schicksal vieler ostdeutscher Nebenbahnen seit der Wiedervereinigung: Der Rückgang des Personen- und Güteraufkommens sowie unterlassene Instandhaltungsmaßnahmen führten im Dezember 2006 zur Einstellung des Reisezug- und damit des Gesamtverkehrs. Während für den brachliegenden Abschnitt Bretleben – Bad Frankenhausen gelegentlich über die Wiederinbetriebnahme diskutiert wird, wurde westlich davon auf der ehemaligen Bahntrasse ein Radweg angelegt.

Den Werdegang der Strecke von den ersten Planungen zum Bahnbau bis zur Stilllegung stellt der seit vielen Jahren durch Veröffentlichungen zur regionalen Eisenbahngeschichte bekannte Autor ausführlich dar – illustriert mit Fotos, Gleisplänen und Fahrplantabellen aus allen Epochen. Besondere Erwähnung verdienen hierbei die zahlreichen halbseitig wiedergegebenen Farbaufnahmen des ebenfalls als Eisenbahnfotografen bekannten Verlegers aus der ersten Hälfte der neunziger Jahre, die einigen Teilen des Buches durchaus den Charakter eines Bildbandes verleihen und neben 'Ferkeltaxen' auch die damals eingesetzten Baureihen 202 und 228 zeigen. Gesonderte Kapitel sind neben dem Fahrzeugeinsatz u. a. den Betriebsstellen und dem Bahnpostdienst gewidmet.

Da zudem der Druck der seit Jahren gewohnten hohen Qualität des Verlages entspricht, kann das Werk allen an der Eisenbahn- oder Regionalgeschichte Nordthüringens interessierten Lesern uneingeschränkt empfohlen werden."

Ralf Böttcher in der Drehscheibe 301  1/20



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 Wolfgang Fiegenbaum/Ingo Hütter

SCHWERE BROCKEN Band 1

Regelspurige E-Tenderlokomotiven

Festeinband DIN A4 hochkant, 416 Seiten, 29 Farb-, über 650 SW-Abbildungen

ISBN 978-3-933178-29-9                           58,00 €

Nur noch wenige Exemplare!

„... Die Buchkonzeption ist bestechend – im Gegensatz zu klassischen Baureihenbänden wird hier Dampflokgeschichte quer beschrieben. Die Buchreihe gliedert nach Herstellern, deren Unternehmensgeschichte und jeweiligen Produktionsschwerpunkten, die in einem einleitenden Kapitel vorgestellt werden. Es folgen die einzelnen Et-Bauarten (einschließlich Lieferlisten), deren technische Besonderheiten im Einzelfall ausführlich in Wort und Bild dokumentiert werden. Der zweite Teil jeder Bauart-Beschreibung befasst sich mit den Einsatzbedingungen – bei Staatsbahn-Lokomotiven naturgemäß anders gegliedert als bei Rangierlokomotiven großer Industriebetriebe. Bei letzteren entwerfen die Autoren ein faktenreiches Unternehmensporträt, in dessen Mittelpunkt stets die schweren Brocken selber stehen. Dabei zeigen allein schon die umfangreichen Literaturlisten am Schluss jedes Kapitels die Ernsthaftigkeit der Recherche, so dass jedes dieser Kapitel ein äußerst informativer un zugleich abwechslungsreicher Lesegenuss ist.

Im vorliegenden ersten Band werden in 36 Kapiteln die Produkte von Esslingen, Cockerill, StEG, Henschel, Vulcan und Hanomag vorgestellt: Staatsbahn-Baureihen wie 82, 94.5-17 und 97.5 ebenso wie Lokomotivtpen für Zechen-, Hafen- und Industriebahnen (z.B. die E-Kuppler ‚Gelsenkirchen‘ und ‚Bochum‘) und für Privatbahnen, u.a. die GMHE, Hzl, PIE, WN und WLE. ...“

Dr. Rolf Löttgers im eisenbahn magazin 6/2013


Buchvorstellung
Schwere Brocken Band 1

v.l.n.r.
Dr. Alfred Gottwaldt,
Ingo Hütter,
Prof. Dr. Wolfgang Fiegenbaum,
Wolfgang Herdam



Wolfgang Fiegenbaum/Ingo Hütter

SCHWERE BROCKEN Band 2

Regelspurige E-Tenderlokomotiven

Festeinband DIN A4 hochkant, 488 Seiten, 31 Farb-, über 650 SW-Abbildungen

ISBN 978-3-933178-36-7                                    64,00 €

Leseprobe

„[...] Im sachlogischen Kontext mit dem Band 1 der ‚Schweren Brocken‘ beginnt das Werk mit einem neunten Kapitel. Die in der Branche als äußerst kundig namhaften Autoren lassen zunächst die BMAG als Geburts- und Fertigungsstätte der E-Kuppler Revue passieren, um präzise auf die Wildauer Bauarten einzugehen. Es folgen breit angelegte Darstellungen über den Betriebseinsatz, die es in dieser informativen Wucht und Formatierung sicher noch nicht gab. Dabei erfährt der Leser dass sich T16 und T16.1 von 1905 bis zum Ende der Dampflokzeit bei nicht weniger als 14 Staats-, zehn Privat und rund 100 Industriebahnen in Europa und Asien (!) bewährten - nicht nur als ‚Rangierböcke‘, sondern auch im Steilstreckendienst auf ehemaligen Zahnradbahnen, als Zuglokomotiven auf großen Werkbahnnetzen und vereinzelt sogar in der Tabak- und Computerindustrie.

Nach Kenntnis des Rezensenten enthält dieses außergewöhnliche Baureihenbuch mit seiner eigenwilligen, jedoch überzeugenden Struktur als erstes Werk dieser Art sogar die Gleis- und Streckenpläne jener Orte und Regionen, in denen die beschriebenen Lokomotiven zum Alltag gehörten.

Fazit: Wer dieses Werk mit einer alternativen Baureihengeschichte ‚toppen‘ möchte, dürfte es wahrlich nicht ganz leicht haben.“

Dr. Franz Rittig in der MIBA 3/2016

 

 

Wolfgang Fiegenbaum/Ingo Hütter

SCHWERE BROCKEN Band 3

 

Regelspurige E-Tenderlokomotiven Band 3

Festeinband DIN A4 hochkant, 440 Seiten, 30 Farbbilder, über 600 SW Fotos und Abbildungen

ISBN 978-3-933178-41-1                                      64,00 €

Leseprobe

"Nicht nur von Experten seit langem mit einiger Spannung erwartet, erschien soeben der nunmehr dritte Band der opulenten Herdam-Buchreihe: kompetent verfasst, voluminös in Substanz und Erscheinung, technikhistorisch detailliert wie immer und vom Verleger in adäquat klassischem Stil gestaltet. Dem Buch liegt didaktisch die eindeutige Erkenntnis zugrunde, dass E-Kuppler eine deutsche Spezialität sind.

Den eher besonderen, doch logisch nachvollziehbaren Gliederungsprinzipien dieser (bisher) als Trilogie gedachten Edition folgend, macht der Band 3 mit dem Kapitel 10 auf, in dem es um die 163 sächsischen XI HT-Lokomotiven der späteren Reichsbahn-Baureihen 9419 und 9420 von Hartmann geht. Damit steht eine Maschine im Blickfeld, die als zweithäufigste E-Tenderlok-Bauart der Welt eine ausführliche, detaillierte Beschreibung rechtfertigt und so ein spannendes Kapitel ergab.

Der unverwüstlichen Sächsin folgen Lokomotiven der Firmen Hohenzollern, Krauss-Maffei, Grafenstaden und Borsig. Zusammen mit den Hartmann-Maschinen lieferten sie von 1905 bis 1944 insgesamt 239 E-Kuppler. Als weiteres Mitglied dieser Bauartgruppe gilt die pfälzische T 5 (DRG-Baureihe 940). Grafenstaden stellte überdies den Reichseisenbahnen Elsaß-Lothringens und der Königlich Preußischen Eisenbahnverwaltung die bewährten Bauarten T 16 und T 16.1 zur Verfügung. Von ihnen gelangte noch eine ganze Reihe zu Reichs- und Bundesbahn. Die 23 Hohenzollern-Loks liefen für acht Industriebahnen, die Niederländischen Staatsbahnen und die altehrwürdigen Köln-Bonner Eisenbahnen (KBE). An die zwar durchgenormten, doch anpassungs-fähigen ELNA-Lokomotiven erinnerten die wuchtigen Krauss-Fünfkuppler der Kleinbahn Kassel–Naumburg, von denen noch heute eine Lokomotive einsatzfähig ist. Die Traditionsfirma Borsig steuerte vier E-Kuppler für eine oberschlesische Sandbahn und für Frankreich bei.

Auch die neueste Herdam-Publikation glänzt wieder durch eine Autorenkompetenz, die an den Rand des technikhistorisch Darstellbaren führt und (so gesehen) kaum noch etwas offen lässt. Doch anders als einst gewollt, wird es nicht das letzte 'E-Kuppler-Buch' bleiben, denn die Autoren wissen neuerdings von sächsischen XI HT in Nishni Tagil (Asien) und Rumänien. Band 4 lässt grüßen."

Franz Rittig in der MIBA 03/2019

Inhaltsverzeichnis Schwere Brocken Band 3

 


Wolfgang Fiegenbaum/Ingo Hütter

SCHWERE BROCKEN Band 4

                    N E U !

Regelspurige E-Tenderlokomotiven Festeinband DIN A4 hochkant, 472 Seiten, 30 Farbbilder, über 600 SW-Fotos und Abbildungen
ISBN 978-3-933178-46-6                                  78,00 €

Mit diesem vierten Band wird die Buchreihe über die normal- und breitspurigen E-Tenderlokomotiven der Welt nach 15-jähriger Arbeit abgeschlossen.
Sieben in diesem Band behandelte Hersteller (siehe Titelseite) haben 121 Lokomotiven gebaut, von denen wir auf Titel und Rücktitel nur Krupp mit seinen modernen DB-Lokomotiven der Baureihe 82  und das von der Georgsmarienhütte in Hasbergen selbstgebaute Einzelstück (siehe Farbbild auf der Titelseite vorstellen können. Das andere Bild auf der Titelseite steht für den schon nach nur drei Exemplaren gescheiterten Versuch, auch in Österreich ein ähnliches Erfolgsmodell wie die preußische T16/T16.1 zu etablieren.
Neben 108 von Werken in Frankreich, Finnland und Belgien nach deutschen Vorbildern oder Erstlieferungen gebauten Maschinen werden im Auslands-Anhang dieses Bandes auch alle weiteren im Ausland gebauten E-Tenderloks (187 Stück) beschrieben.
Mit den vier Bänden dieser Reihe liegt ein weitgehend vollständiges Kompendium aller 2428 E-Tenderlokomotiven der Erde vor, das sowohl auf die rund 60 grundlegenden Bauarten (Bildübersicht in diesem Band auf den Seiten 302–305), als auch auf jede einzelne Lokomotive eingeht. Am bemerkenswertesten aus deutscher Perspektive ist sicherlich, das 85,4 Prozent aller weltweit gebauten E-Tenderloks für deutsche Bahnen geliefert wurden



Band 5

Helmut Neumann

Noch keine Ruhe im Feuer !

Festeinband 17 x 23,5 cm hochkant, 116 Seiten, 63 Fotos  und Zeichnungen

ISBN 978-3-933178-40-4                                       22,80 €

Leseprobe

"Nach 'der Trilogie vierter Teil' folgt Band 5. Helmut Neumann ist ein sehr guter Pädagoge, und damit auch ein guter Zuhörer. Er geht auf seine Rezipienten ein: das sowohl mit dem Wunsch, zahlreiche seiner dargebotenen, zu Erkenntnissen führender Erlebnisse durch 'geduldiges Papier' für die Zukunft zu erhalten als auch die zahlreichen Reaktionen auf die ersten vier Bände zu verarbeiten, u.a. mit einem Foto von Alfons Soppa!

So gibt es wieder kurzweilig Dargebotenes mit sehr nachdenklich ('Herberts-Ruh') oder auch beinahe Angst machendem ('Auf Biegen und Brechen') oder spaßigem ('Pfundskerl Eitel Christel') Inhalt.

Die Aufbereitung des Stoffes erfolgte in bekannter Art und Weise, Bilder Zeichnungen und auch die nun nicht mehr farblich abgesetzten 'technischen' Seiten zeigen in jedem Fall, dass Helmut Neumann immer Wert auf die Zusammenarbeit mit den Kollegen in seinem Umfeld legte. Vielleicht ist es dieser Geist, der die Buchreihe nach Ansicht des Rezensenten angenehm von anderen Schilderungen der Lokmänner abhebt."

Klaus Habermann in Drehscheibe 8/2017


Band 6

Helmut Neumann

Dampf, Dampf, Dampf !


Festeinband 17 x 23,5 cm hochkant, 124 Seiten,
durchgängig vierfarbig, diverse Zeichnungen und
Abbildungen
ISBN 978-3-933178-42-8                                     26,00 €

Leseprobe

"Am Anfang steht ein Wunsch: Helmut Neumann möchte einen Schlusspunkt hinter seine bisherigen Veröffentlichungen bei Herdam setzen. Sagt er. Wirklich? Man mag es kaum glauben, doch ein Exkurs in den wieder fesselnden, brillant vermittelten Inhalt verdeutlicht, dass es der Dampflokdozent aus Güstrow diesmal ernst meint. Mindestens ebenso ernst nahm er mit und in diesem Werk, was seine dankbaren Schüler erbaten: ein Lehrpaket mit sorgsam ausgewählten Themen aus der Dampfloktechnik, wie sie gerade für Lokführer-Anwärter evident und valent, mithin sachlich wichtig und persönlich wertvoll wären. Es spricht nicht gegen den versierten Fachpädagogen eines hochspezialisierten Lehrgegenstands, dass er dem Wollen seiner Schüler zwar getreulich nachkommt – Berufsethos par excellence – aber mitnichten ein Lehrbuch schrieb. Denn mit den Themen, die von Schwerpunkten eines sachgemäßen Bedienens von Kesseln über Heusinger-
Steuerungen bis zu Grundsätzen wirtschaftlicher Fahrweise reichen,
spricht der Autor auch fachlich unvorbelastete Leser freundlich an. Soll heißen: Den Neumann versteht jeder! Da dies auch mit Humor geschieht und sich am Ende gar mit dem Gedicht eines Lokheizers (!) vervollkommnet, ist lehrreiches wie kurzweiliges Lesevergnügen ganz sicher."

Franz Rittig in der MIBA 02/2019




Lok im Rhein

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Uwe Breitmeier / Bernhard Forkmann
Volker Jenderny / Horst Müller

Lok im Rhein

Festeinband DIN A4 hochkant,
60 Seiten, 58 Fotos und Abbildungen
ISBN 978-3-933178-38-1    19,80 €

Die „älteste“ Lok Deutschlands, wo steht sie? Noch liegt sie, begraben vor über 160 Jahren unter mehreren Metern Kies im alten Rheinbett, bei Germersheim und wartet darauf, aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt zu werden. Sie nach so langer Zeit überhaupt wiederzufinden, war ein spannungsreiches Abenteuer für passionierte Schatzsucher. Und es brauchte mehr als zwei Jahrzehnte intensiven Quellenstudiums, um eine tragfähige Schatzkarte zu entwickeln. Parallel dazu wurden es 14 geophysikalische Messexkursionen, um schließlich einen gültigen „geomagnetischen Fußabdruck“ der Keßler-Lok 205 einzufangen. Viele Fragen drängten sich auf:
Wie hat sich der Schiffsunfall auf dem Rhein im Jahre 1852 mit der Lok an Bord zugetragen? Wie findet man ein im Untergrund verborgenes eisernes Objekt von 20 Tonnen? Wo genau liegt die Fundstelle? Wem gehört diese Lok heute? Wann und wie wird die Lok gehoben? Wo soll sie zukünftig ausgestellt werden? Eines ist sicher: Die Keßler-Lok 205 ist kein Phantom, sondern ein hochinteressanter Kulturschatz, den es jetzt nach seiner Wiederentdeckung endlich zu bergen lohnt.

Fernsehbeitrag zum Thema "Lok im Rhein" (Landesschau Rheinland-Pfalz, SWR 08.02.17)


„ … Das Buch beschreibt die akribische, nahezu detektivische Recherche des Lokführers Horst Müller, seine geduldige Arbeit in den Archiven. Alte Dokumente werden gezeigt, und der Leser kann nachvollziehen, wie die modernen Schatzsucher zu ihrer fundierten Schatzkarte gelangten. Eng mit dem kartographischen Wissen verknüpft erfolgten die geophysikalischen Erkundungsmessungen durch Prof. Dr. Forkmann. Dem Leser wird mit anschaulichen Datenbeispielen das geophysikalische „Einkreisen“ des Suchobjekts erläutert. Magnetik, Georadar und moderne Lot- und Positionierungsverfahren kamen zum Einsatz. Schließlich wurde die jahrzehntelange Suche durch das Auffinden einer gemäß den Suchkriterien und den geophysikalischen Modellierungs-ergebnissen passenden magnetischen Anomalie belohnt. ...“

Andreas & Susanne Kathage im Georeport der Fachzeitschrift GMIT68 (Juni 2017


Paul Lauerwald

Halle - Kasseler Eisenbahn

Festeinband DIN A4 hochkant,
160 Seiten, 196 Fotos, davon 66 in Farbe, 44 Dokumente sowie exakte Gleispläne der wichtigsten Bahnhöfe
ISBN 978-3-933178-35-0                                       36,00 €

Leseprobe

„Die deutsche Teilung 1945 brachte auch die Kappung der Kasseler Bahn mit sich, zwischen Arenshausen und Eichenberg wurde die Strecke am 24. Juli 1945 unterbrochen. Die Wiedereröffnung der Gesamtstrecke wurde in der Folgezeit interessanterweise immer wieder von den Verantwortlichen in der sowjetischen Besatzungszone gefordert, von britischer und amerikanischer Seite jedoch ebenso oft abgelehnt. So dauerte es bis zur Wiedervereinigung, bis die Züge wieder durchgängig von Halle nach Kassel verkehren konnten. Die Strecke war die erste, bei der der Lückenschluss realisiert wurde.
Fakten- und bildreich zeichnet Lauerwald ein Portrait dieser Strecke, das nicht nur ihre frühe und jüngere Geschichte und Gegenwart, sondern auch einen Ausblick in die Zukunft der Kasseler Bahn als Bestandteil des Transeuropäischen Eisenbahnnetzes bietet. Gelungen auch das Kapitel zum Bahnpostdienst, das durchaus nicht jedes Streckenbuch zu bieten hat. Die wichtigsten Bahnhöfe sind außerdem mit Fotos und detaillierten originalen Gleisplänen dokumentiert.“

Mario Schulze im Schienenbus 4·2015




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Wolfgang Herdam

Mit der Harzbahn durch das Selketal

Festeinband 21,5 x 20,5 cm, 80 Seiten, 80 Farbfotografien  ISBN 978-3-933178-19-3

19,80 €

Nur noch wenige Exemplare !